Übersicht - MEC-Schleswig

Modelleisenbahnclub Schleswig e.V.

--- die nächste Börse im Schleicenter 03. November 2019unsere Clubtreffen montags ab 16:00 Uhr ---

MEC Schleswig e.V.
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Unsere Anlage
Die H0-Anlage erstreckt sich über zwei Räume und geht fast immer "an der Wand lang". Wir fahren auf 3-Leiter Schienen (über­wiegend K-Gleis). Das Thema ist (wie häufig üblich) eine zweigleisige Hauptstrecke mit umfangreichen Nebenstrecken. Das Prinzip ist ein soge­nannter Hundeknochen mit je einem großen Schatten­bahnhof an den Enden. Auf der Strecke befinden sich zwei größere Bahnhöfe, einer mit einem kleineren Bw, und mehrere Parade­strecken. Die Nebenbahn hat einen Endbahnhof, mehrere verdeckte Bahnhöfe und berührt auch die Bahnhöfe der Hauptbahn.  Eine relativ einfache Schmalspur­strecke ergänzt das Ganze. Dazu kommt noch etwas "Faller-Car-System". Es ist alles überwiegend in den Epochen III+IV angesiedelt. Aber auch moderne Züge werden nicht von der Anlage "geschubst". Kompromisse müssen halt eingegangen werden. So haben wir uns auch aus Aufwands-, Service- und Kostengründen dazu entschlossen keine Oberleitung einzubauen. Die E-Loks müssen halt etwas realitätsfremd "abgebügelt" fahren, aber damit können wir ganz gut leben (siehe oben).
Das rollende Gut ist Privateigentum der Mitglieder und wird zum Fahren zur Verfügung gestellt.
Gesteuert wird die Anlage mit einer heute schon recht betagten Digitalzentrale "Intellibox l" von Uhlenbrock. Es gibt vier über die Anlage verteilte "Control-Stationen" (IB-Control), sodass mit acht Reglern gleichzeitig Züge gesteuert werden können, vorausgesetzt, es ist genügend Bedienpersonal anwesend ... und das ist nicht immer so einfach. Die Fahrstraßen in die Abstellgleise der beiden Schattenbahnhöfe und einige wichtige Weichen lassen sich über die IB-Controls schalten. Das soll in Zukunft natürlich mehr werden.
Signale haben noch keine Zugbeeinflussung (bis auf sehr wenige Ausnahmen) und es gibt auch sonst noch keine weitere Sicherungstechnik. Somit ist jeder "Lokführer" selbst für seinen Zug verantwortlich und muß halt aufpassen.
Es gibt auch schon Ansätze die Anlage mit einem Steuerungs­programm (WinDigiPet) zu betreiben. Dafür sind viele technische Umbau­arbeiten notwendig und werden uns noch länger beschäftigen.
Ein Highlight ist, und das funktioniert jetzt schon, wenn der PC mit WinDigiPet eingeschaltet ist, dass die Züge per Smartphone steuerbar sind und der "Lokführer" seinen Zug über die gesamte Anlage begleiten kann.
Und dann ist da auch noch die Landschaft und bei der großen Anlage gibt es viel davon. Sie muß auch wachsen und gedeihen.
... es gibt noch viel zu tun ... packen wir es an ...



Nachfolgend noch einige Infos zu unserer Anlage
Ein Klick in das Bild zeigt z.T. eine vergrößerte Version.
Gesamtgleisplan

Der Gleisplan wurde mit dem Programm "WinRailX3" in mühevoller Arbeit nachträglich erstellt, da der Aufbau nur mit Skizzen und über die Jahre mit vielen Änderungen erfolgte. Dies ist nur eine Übersicht. In vielen Layern wurden/werden alle relevanten Information, wie z.B. Weichen­nummern und Digital­adressen, Texte, Höhen­angaben, Stopstellen, Rück­melde­abschnitte, Strom­ver­sorgung, Signale, usw., eingetragen.
WDP-Gleisbild

Wir benutzen das digitale Steuerungs­programm "WinDigiPet" in der neusten Version. Hier der WDP-Gleisplan mit dem gedachten Endausbau. Viele Steuerungs­elemente sind bis jetzt nur "Platzhalter". Der Plan wird laufend geändert und ergänzt. Funktionen und automatische Abläufe können auch unabhängig von der realen Anlage in einem Simulations­modus getestet werden. Somit ist dieser Plan, meistens, sehr viel "weiter" als die Realität.
Powerstation




Der Blick auf die zentrale Strom­versorgung und Steuerung. Die Anlage ist in vier Booster­bereiche unterteilt. Der interne Booster der IB versorgt die Decoder der Magnet- und Beleuchtungs­artikel. Jeder Boosterkreis hat seine eigene Kurzschluss­überwachung und kann einzeln geschaltet werden. Somit kann in nicht betroffenen Bereichen weiterhin gefahren werden.

Funktionsmodell unserer Anlage

Das Funktionsschema der Anlage zeigt die realen Gleisver­bindungen zwischen allen Bahnhöfen und Stationen mit ihren Betriebs­bereichen. Die hellgrauen Strecken sind noch nicht installiert. Die hellblauen Bahnhöfe sind "unter Tage" und dienen als Schatten­bahnhöfe bzw. Ausweich­stellen.
Fahrmöglichkeiten

Eine schematische Darstellung aller direkten Verbin­dungen bzw. Fahrmög­lichkeiten zwischen den verschie­denen Bahnhöfen. Es sind aber noch nicht alle installiert.
Digitaler Endausbau


Eine Übersicht wie die digitale Steuerung im Endausbau gedacht ist. Das Aufwändigste sind die nachträgliche Installation der Rückmelder und eine gute Fahrstrom­versorgung, sprich häufige Einspeisung. Die Zentrale, die vier Controls, die Booster mit Überwachung, PC mit WinDigiPet, WLAN-Router, etwas Sound, einige Weichen- und Schaltdecoder, die mobile Steuerung per Handy/­Tablet/­Laptop und in kleinen Bereichen Rückmelder funktionieren schon. Die umlaufende Not-Stop­schaltung ist vorbereitet. Es gibt eine "zentrale Masse", die durch die gesamte Anlage verlegt wurde, und an der alle "braunen" Kabel ange­schlossen werden.
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