Fortschritt - MEC-Schleswig

Modelleisenbahnclub Schleswig e.V.

--- im Dezember keine Clubtreffen ---

MEC Schleswig e.V.
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... und es tut sich was!
Auf dieser Seite gibt es von Zeit zu Zeit kleine Berichte vom Fortschritt beim Bau unserer Anlage. Die Seite "Übersicht" zeigt überwiegend den Stand vom Januar 2019. Was hat sich in der Zwischenzeit getan? Es wird an allen "Ecken und Kanten" gewerkelt. Technik, Landschaft und Steuerung sind die Hauptarbeitsbereiche. Aber auch Papierkram in Form von Dokumentation und "Facility Management" für die Clubräume gehören dazu. Vieles geschieht in kleinen Schritten im "Verborgenen" ohne das es groß auffällt.
Aber in der Summe tut sich was und nachfolgend wie oben versprochen in loser Folge die Highlights der Fortschritte ...

(bei der einen oder anderen Abbildung gibt es auch eine größere Version durch Anklicken ...)

Landschaft, Technik (Februar 2020)
Hoch hinaus ...

Ein Berg mit viel Fels und steilen Wänden ist gewachsen. Er verdeckt das große Wendel zum Schattenbahnhof Göttbach+Eichtal unter dem HBF Egonfeld. Auf den höheren Regionen findet man noch Schnee und die Piste soll auch später mal für Skifahrer freigegeben werden. Es gibt eine Seilbahn "Alp Schleiblick" zum Schneegebiet die per Knopfdruckaktion schon einen kompletten Probelauf machen kann. Zufahrt zu der Talstation und einige Parkplätze, sowie Restauration sind im Bau, sodaß die ersten Bergbesucher nicht mehr allzu lange warten müssen. Auch die Gebäude gehen ihrer Vollendung entgegen. Es soll ja auch "Angsthasen" geben, die in keine Seilbahn steigen mögen. Die können dann über einen schmalen und nicht allzu steilen Pfad die Bergstation erreichen. Unterwegs gibt es sicher grandiose Aussichten. Die "Gärtner" haben am Berg noch einiges an Arbeit vor sich. In den unteren Bereichen wirken viele Stellen noch etwas kahl ... aber die "Pflanzzeit" kommt ja bald ...

Steuerung (Februar 2020)
Stellplätze ...
Der Schattenbahnhof (SB) Göttbach+Eichtal mit seinen fünf Abstellgleisen und einem Umfahrgleis bietet theoretisch maximal 20 kurzen Zügen eine Heimat im "Untergrund". In der Praxis sind es in der Regel bis zu zehn Züge. Jedes Abstellgleis läßt sich per Kippschalter stromlos schalten und wurde in vier Abschnitte unterteilt. Die optimale Ausnutzung der Gleise übernimmt der Fahrdienstleiter Schattenbahn­hofssteuerung, kurz FDL SBS, und kann einen SB voll automatisch steuern. Er ist Bestandteil des Steuerungs­programms Win-Digipet ab Version 2018. Dazu wurden/werden die jeweiligen Gleislängen und Zuglängen im Programm eingetragen. Auch wären Einschränkungen für bestimmte Züge bei den Abstellgleisen möglich. Die Ausfahrten kann der FDL nach verschiedenen Vorgaben ebenfalls übernehmen. Ist kein Platz mehr im Schattenbahnhof vorhanden oder ist der Zug zu lang, dann geht es über das Umfahrgleis wieder ans Tageslicht.
Es besteht aber auch die Möglichkeit die Automatik abzuschalten und alles "per Hand" zu fahren. Dann helfen Fahrstraßen und Stopstellen, die direkt über die Intellibox gestellt werden können.
Das obere Bild zeigt die Umsetzung in WDP. Unten ist der Gleisplan mit allen Schienen­trennungen, Rückmeldeabschnitten, Stopstellen, Texten und Fahrstromein­speisungen zu sehen. Auch sind alle Weichennamen mit ihren Adressen angegeben. Der Plan wurde mit WinRail erstellt. Somit haben wir eine gute Dokumentation, mit der man auch noch nach einiger Zeit weiß, was wir da fabriziert haben.

Landschaft (Februar 2020)
Es rauschet der Bach ...

Die Landschaft wächst weiter. Es grünt und Bäume sind gepflanzt worden. Brücken, Unterführungen und Bahndammbefestigungen wurden eingebaut. Der Bahn- und Autoverkehr ruhen aber gerade ...

Mutige Kanuten versuchen sich im Wildwasser. Die Schwimmer schlucken hoffentlich nicht zu viel Wasser. An die Strassenmeisterei wurde gerade gemeldet: In diesem Bereich fehlen noch die Leitplanken an der steilen Böschung ...
Steuerung (Februar 2020)
Abwechslung ...

Im Bereich Bahnhof Peterswald und Steinbruch gibt es schon länger eine kleine Automatik, die per Knopfdruck einen kurzen Schotterzug und einen Gleiskraftwagen (Robel) bewegt. Bisher war es immer ein festgelgter Ablauf. Nun haben wir sechs verschiede Versionen programmiert, die per Zufallsgenerator beim Knopfdruck ausgelöst werden. So wird es nicht zu schnell langweilig und man kann raten, was macht wohl welcher Zug als nächstes. Viel Spaß dabei ...

Landschaft, Technik (März 2020)
Umsteigen ...

Unsere Preiserlein erreichen jetzt auch den Bahnhof Benekenstein Nord per Bus. Die Haltestelle wurde neu eingerichtet. Nachts ist sie schon gut beleuchtet, aber die Handwerker müssen nochmal ran. Beim Haltestellenschild war der Beton im Boden wohl noch nicht abgebunden, als an der Stange Halt gesucht wurde.
Der selbstfahrende Bus, auf den im Augenblick alle warten, biegt automatisch in die Haltebucht ein und läßt die Reisenden aussteigen. Nach geraumer Zeit geht es dann weiter. Auch hier werkelt im "Untergrund" ein elektronischer Baustein, der die "Weichenschaltung" und Pausenzeit regelt. Der Bus wird durch einen am Fahrgestell zusätzlich angebrachten kleinen Magneten erkannt. Die anderen Fahrzeuge ohne Magneten fahren durch.
Unsere Reisenden können jetzt in die Schmalspurbahn oder den Gläsernen Zug umsteigen und auf den Nebenbahnstrecken die (zum Teil schon vorhandene) Landschaft genießen.

Landschaft, Technik (Februar 2020)
Engstelle ...

Auf der Straße für unsere selbstfahrenden Autos wurde eine Baustelle eingerichtet. Die Engstelle ist mit einer Ampelsteuerung gesichert und ein Lauflicht auf den Warnbarken markiert die Absperrung noch besser. Bei roter Ampel halten die Fahrzeuge automatisch an. Das wird mit Stoppstellen erreicht, die in die Straße "eingelassen" wurden. Dies sind Elektromagnete, die in den Fahrzeugen einen kleinen Reedkontakt aktivieren, der dann den Motor ausschaltet.

Aber wird hier überhaupt gearbeitet? Wo sind die Tiefbauer? Wahrscheinlich zum Frühstück bei der freundlichen Bäuerin auf dem Hügel! Schauen wir später nochmal vorbei ...
Landschaft, Spaßfaktor (März 2020)
Pause ...


Auf dem "stillen Örtchen" kann man in Ruhe die Zeitung lesen und die Sonne genießen. Die beiden anderen lassen sich auch nicht stören ...

Mächtig Druck ...


Das wurde höchste Eisenbahn, aber es ist nochmal gut gegangen ...
Infrastruktur, Technik (Juni 2020)
Neue Stellpätze (1) ...

Auch wenn unsere Modellbahn in den Coronazeiten gezwungenermaßen ziemlich viel Ruhe vor uns hat, so ist doch hin und wieder das eine oder andere Heinzelmännchen am Werkeln. Der zweite Schattenbahnhof (SB) Clausdorf ist leider in die Jahre gekommen. Mehrere Aus- und Umbauten, Umzüge und Materialermüdung haben die Betriebssicherheit so reduziert, dass der Fahrspass auf der Strecke geblieben ist. Außerdem erfordert die "Digitalisierung" diverse Änderungen, denn der SB soll ja mal genauso reibungslos "laufen" wie der SB Göttbach+Eichtal. Hier die ersten Eindrücke:
  
Der SB wird in zwei Teilen gebaut. Rechts der längere Part mit Ein- und Ausfahrt, links die "Kehrschleife" (in Wartestellung). Auf den mit Kanthölzern stabilisierten Platten aus Pappelsperrholz sind die Gleisverläufe und die Schienenunter­brechungen für die Rückmelder schon aufgezeichnet. So wird die Gleisverlegung schneller von der Hand gehen. Auf dem unteren Bild sind die Weichenfelder für die Ein- und Ausfahrt bereits aufgebaut und befestigt.
Der Anfang ist gemacht, nun geht es an die vielen Gleismeter Teil 1. Der SB besteht im Prinzip aus zwei hintereinander liegenden Bahn­höfen, der erste hat drei Abstellgleise und ein Durchfahrgleis und der zweite sechs Abstellgleise und auch ein Durchfahrgleis. Der überarbeitete Gleisplan und das Gleisbild in WinDigiPet folgen hier aber erst, wenn der "Neue" in die Anlage eingebaut wurde und seine ersten Testfahrten hinter sich hat. Bis dahin gibt es noch viel zu tun.
Von Zeit zu Zeit werden wir an dieser Stelle über die Fortschritte beim Bau des neuen SB weiter berichten. Schaut mal wieder vorbei ...
Infrastruktur, Technik (Juli 2020)
Neue Stellplätze (2) ...

... und nun wie versprochen ein Zwischenbericht zum Neubau des SB Clausdorf. Nach 18 Weichen, ca. 40m Flexgleis und Unmengen von Schräubchen, Gleis- und Isolierverbindern nimmt der SB schon langsam Form an. Da wir überwiegend "gebrauchtes" Gleismaterial verwenden, mußte häufiger "gestückelt" weden. Das dauert natürlich viel länger, als wenn man aus dem "Vollen schöpfen" könnte, aber so können wir die "Kohle" für andere Dinge investieren.
  
Hier die zwei Teile, die später zusammen gesetzt werden. Es fehlen noch die Gleisstücke beim Übergang. Die kommen natürlich auch erst später an die Reihe.


Die Trennstellen für die Rückmelder haben wir, wenn möglich, überwiegend wie im linken Foto zu sehen eingebaut. Eine Schiene wird per Isolierverbinder getrennt. Der Messingstreifen unter den Gleissen verbindet den Mittelleiter und dient gleichzeitig zur Stromeinspeisung (Kabel wird noch angelötet). Der Rundkopfnagel ist ein "Ersatzpuko". Die Trennstellen "mitten im Gleis" wurden erst später mit einer Trennscheibe geschnitten, nachdem die Schiene mit Epoxikleber stabilisiert wurde.
Wenn das "Heinzelmännchen" wieder aus dem Urlaub zurück ist, geht es an die Verkabelung und Verschaltung. Dann gibt es auch sicher wieder einen neuen Sachstandsbericht ....
Infrastruktur, Technik (September 2020)
Neue Stellplätze (3) ...

Das "Heinzelmännchen" ist wohlbehalten aus dem Urlaub zurück und hat sich schon bald wieder an die Arbeit gemacht. Hier ein paar Impressionen über den Fortschritt am neuen SB Clausdorf. Die beiden Teile feierten inzwischen eine "Hochzeit auf Probe", um die restlichen Gleise anpassen und verlegen zu können.
  
Es mussten nochmal etliche Gleise gestückelt werden, um auch die "Reste" gut zu verwerten. Das Ergebnis kann sich aber doch sehen lassen. Nun fehlten "nur" noch die Mittelleiter­verbindungen, Fahrstromein­speisungen und einige Trennstellen.
  
Aber auch das wurde geschafft und rechts ist der neue SB in seiner "ganzen Pracht" zu sehen.
  
Vor der "Trennung auf Zeit" mussten noch alle Gleise an der Trennfuge mit Epoxikleber stabilisiert und dann geschnitten werden. Die Fahrstromein­speisungen wurden auch schon vorbereitet und brauchen nach dem Einbau des SB in die Anlage "nur" angelötet werden. Jetzt geht es in den "Untergrund". Die beiden Teile werden einzeln mit den notwendigen Weichen-, Schalt- und Rückmeldedecodern versehen und fertig verdrahtet. Das gibt dann sicher wieder Stoff für einen weiteren Bericht ...
Infrastruktur, Technik (Oktober 2020)
Neue Stellplätze (4) ...

Es geht vorran. Die beiden Teile des neuen SB Clausdorf wurden mittlerweile wieder getrennt und im "Untergrund" kräftig gewerkelt. Nach Einbau der "Zentralen Masse" und Platzierung der diversen Decoder, konnten die ersten Kabelverbindungen hergestellt werden. Zuvor wurden noch von der "Oberfläche" aus alle für die Verkabelung notwendigen Löcher gebohrt. Um das "Kabelchaos" einigermaßen in den Griff zu bekommen, nutzen wir Stücke von Buchbinderücken. Sie sind sehr günstig und lassen sich einfach mit Heißkleber befestigen. Einzelne Kabel werden mit Tackerklammern lose fixiert. Später, wenn alles mal gut funktioniert, werden, da wo nötig, die "Kabelbäume" noch mit Kabelbindern zusammen gefasst.
  
Auf den Fotos kann man alles recht gut sehen. Wir haben auch einige Kabelfarben festgelegt, sodaß die Identifizierung schneller und einfacher ist. Einige Weichen-, Schalt- und Rückmeldedecoder sind auf den folgenden Bildern zu sehen.
  
Alle Rückmelder wurden mit dem "Diodentrick" ausgestattet. Die 5A-Dioden konnten mit Speziallot direckt an die Schienen gelötet werden. Für die Verbindung zu den Rückmeldedecodern sind dadurch recht dünne Kabel ausreichend.
Nun waren "nur noch" Arbeiten wie Decoder programmieren, Rückmelde­nummern und -längen ermitteln, Doku­men­tation und Aufräumen angesagt. Nach ca. 100 Stunden Bauzeit wartet jetzt der neue SB Clausdorf darauf, dass der "Alte" den Platz frei­macht und ver­schwin­det. Wir werden wieder berichten ...
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